34. Grazer Kleinkunstwettbewerb – Finale

Wann:
24/10/2020 um 20:00
2020-10-24T20:00:00+02:00
2020-10-24T20:15:00+02:00
Wo:
AUSVERKAUFT!
Mandellstraße 11
8010 Graz
Preis:
€ 21,- / € 19,- / € 17,-
Kontakt:
0316/825365
Foto: Manfred Koch

 

34. Grazer Kleinkunstwettbewerb 2020
Finale 24. Oktober 2020

E-Kleinkunstvogel
Steirerkrone Publikumsvogel

 

2020 wird der „Klassiker“ bereits zum 34. Mal über die Bühne gehen, und der Reiz auf KleinkünstlerInnen und Publikum ist offensichtlich weiterhin im Ansteigen. Kein Wunder, denn kein anderer Bewerb hat sich so sehr als Sprungbrett ins Kabarett-Profilager etabliert wie der Vogel von Graz.

Und immer, immer wieder fällt diesen Jungspunden jeglichen Alters etwas neues ein – letztes Jahr hat Tobi Ennemoser alias „TubAffinity“ mit Basstuba, Loop-Station und seinem Hit „Die Staubsaugersackerln werden immer teurer“ den Vogel nach Tirol geholt. 2016 David Scheid den seinen mit den meines Wissens ersten Turntables in der Kleinkunst, 2018 Micha Marx mit seinem „Kritzel-Comedy“. Aber auch straighte Stand-Up-Comedy wie Erica Ratcliffe 2017 oder das „Musiktrashkabarett“ der drei Friseure im Jahr 2008 konnten die Finaljury überzeugen.

Eine sichere Bank gibt es also nicht – was werden die „2020er“ wieder für Sie aushecken?

Die Karten für die Vorstellungen des Kleinkunstwettbewerbs sollten sie sich übrigens bald sichern, denn seit vielen Jahren sind die Veranstaltungen ausverkauft.

Wir freuen uns auf unsere neuen Talente und auf unser neugieriges Publikum!
Simon Pichler und das Hin & Wider – Team

Gestalterinnen der Vögel 2020:

E-Kleinkunstvogel: Silvia Haaser-Söllradl (Meisterklasse – keramische Formgebung) – im Foto rechts
Steirerkrone Publikumsvogel: Anna Kroboth  (Höhere Abteilung für Kunst und Design – Keramik Art Craft der Ortweinschule in Graz) – im Foto links

 

Im Finale 2020:

Er ist schräg, skurril, originell und voll schwarzem Humor. Er war Pianist in der Minibar und erfand den „Schutzgeldautomaten“. Der Vorfall mit der Straßenkehrmaschine ging glücklicherweise glimpflich aus – daher ist er im Finale: JOHANNES POTMESIL.

„Feuchtgebiete“ hält er für einen Fachroman für Inkontinenz und er wollte sich im Laufhaus für einen Nordic-Walking-Kurs anmelden. Der Jury gefiel seine Selbstironie und sie hält ihn für die älteste Nachwuchshoffnung. Man hört ihm einfach gerne zu: WOLFGANG RONZAL.

Er ist charmant, souverän, hat Bühnenpräsenz und Spontaneität. Als Physikstudent hat er mehr Dioptrien als Freunde. Die Jury glaubt so sehr an sein Talent, dass die findet, er hat’s nicht nötig einen sexistischen Witz zu machen und sich dann dafür zu entschuldigen. Er schuldet uns noch ein Gitarrensolo – daher ist er im Finale: MORITZ HUBER.

Sie kann ihren Namen tanzen, aber Käfer isst sie bestimmt niemals. Als Duo sind sie sympathisch, natürlich und kurzweilig und konnten durch gut gesetzte Pointen überzeugen. Gängige Themen wurden unkonventionell und frisch interpretiert. Wir wollen sie im Finale sehen: Lisa Alexandra Holzner und Michel Diekers alias ANANAS. Du fetzt.

Sie hat ein Gesicht, das man sich durchaus merken sollte. Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin macht sie Lust auf mehr. Mögen die Delphine im Bergsee auch in einem abendfüllenden Programm springen und auch das musikalische Talent genutzt werden. Im Finale sind: GMEINER & GRINSCHGL.

Seine schwarzhumorige bärige G’schicht als Tiroler Bergführer überzeugte. Uns gefiel Peppi, die kleine Eismumie und wir sind froh, als Zeugen überlebt zu haben. Er sollte gerne öfter ohne Sauerstoff die Bühne besteigen und zur Quetschn greifen. Zum Beispiel gleich im Finale: GERALD KAISER.